Geboren 1957 in Wien, Volksschule, Gymnasium Maroltingergasse in Wien.
Studium der Medizin in Wien
Daneben Studium der Philosophie, kath. Theologie, Altgriechisch
Assistent am Institut für angewandte und topographische Anatomie
Ausbildung zum Arzt für Allgemeinmedizin im Krankenhaus Lainz (heute Krankenhaus Hietzing)
Ausbildung zum Facharzt für Lungenheilkunde an der I. Abteilung des Pulmologischen Zentrums (früher „Lungenheilstätte Baumgartner Höhe“, später Otto Wagner-Spital, jetzt Klinik Penzing), Wien
Absolvierung des Kurses Umweltmedizin, Diplom der Österr. Ärztekammer
Mitglied
Österr. Gesellschaft für Pneumologie
Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin
European Respiratory Society
International Union Against Tuberculosis And Lung Diseases
1. Vizepräsident des Österr. Tuberkulose-Vereins „Heilanstalt Alland“
Mai 1998: Wilhelm Neumann-Preis für wissenschaftliche Untersuchungen zum Tuberkulin-Test
Verfasser des Buches „Das Tuberkulin“, Literas-Verlag
Nationale und internationale Vortragstätigkeiten
Juni 1998: Heirat mit Dr. vet. med. Ulrike Hirtl
August 1999: Geburt der Tochter Johanna
April 2000: Übersiedlung nach Lilienfeld
September 2000: Geburt der Tochter Katharina
April 2000: Eröffnung der Ordination für Lungenheilkunde in Lilienfeld
November 2005: Geburt des Sohnes Viktor
Wissenschaftliche Mitarbeit bei den „Österreichischen Empfehlungen zur Durchführung einer Umgebungsuntersuchung bei Tuberkulose“ des Österr. Bundesministeriums für Gesundheit 2015
Wissenschaftliche Mitarbeit bei der Novelle des Tuberkulose-Gesetzes 2016
31. 12.2022: Übergabe der Ordination in Lilienfeld an Fr. Dr. Irene Tomala
Seither weiter Vertretungstätigkeiten
Geboren wurde ich 1957.
Ich bin in der damaligen „Lungenheilstätte Baumgartner Höhe“ im 14. Wiener Bezirk aufgewachsen. Mein Vater war dort Arzt. Das war eine Heilstätte für Tuberkulose-Kranke, die 1923 gegründet wurde. Architekt war Adolf Loos. Ich wundere mich noch heute, wie durchdacht die Anlage war und ist. Die Heilstätte bestand aus vielen Pavillons unterschiedlicher Größe, die in einem abgeschlossenen Grünareal liegen. Jedes Gebäude hatten eine bestimmte Funktion: Es gab eine Chirurgie, eine Orthopädie, Pavillons für Kinder (mit Schulen), einen Pavillon für alte und nicht mehr heilbare Menschen, die internistischen Pavillons mit den großen Liegeterrassen, eine eigene Küche und die großen „Ökonomie-Gründe“, die das Spital mit Gemüse, Obst und Fleisch versorgen. Heute sind das die „Steinhof-Gründe“.
Ich bin mit der Tuberkulose aufgewachsen und habe schon früh Krankheit und Tod gesehen. So gab es für mich keine Zweifel, dass ich Medizin studieren will. Aber Medizin allein hat mir nie gereicht. Daher habe ich mich auch immer für andere Fachgebiet interessiert.
Das Schönste an der Arbeit im Spital war der Austausch mit Kollegen und Kolleginnen. Ich habe aufmerksam verfolgt, wie in anderen Ländern Medizin betrieben wird. Ebenso haben mich alternative Heilmethoden interessiert.
Neben der Arbeit im Spital und dann der Ordination haben mich immer wissenschaftliche Arbeiten interessiert. So habe ich begeistert Arbeiten zum Thema Tuberkulose gelesen und mir so ein großes Wissen angeeignet.
Nach Lilienfeld sind meine Gattin und ich gezogen, weil die Großmutter meiner Gattin in Rohrbach an der Gölsen, ca. 20 km von Lilienfeld entfernt, lebte. So konnte sie auf unsere kleinen Kinder aufpassen und wir konnten uns um sie kümmern, wie sie dann älter geworden ist.
Und natürlich hat uns hier die Natur begeistert, liegt Lilienfeld ja schon in den Voralpen. Stammen doch meine Gattin und ich aus Skifahrer- und Sportlerfamilien.
Neben Medizin haben mich, natürlich abgesehen von der Familie, Philosophie, Geschichte und Literatur immer interessiert. So lese ich jetzt gerne philosophische und Geschichtsbücher. Aber auch die Theologie interessiert mich noch immer. Neu dazu gekommen sind Ökologie und Geologie.
Und manchmal genieße ich es, einfach nichts zu tun.